Monatsarchiv für September 2009

Die Private Krankenversicherung

Die Private Krankenversicherung
In Deutschland gibt es zwei Möglichkeiten, einen Krankheitsfall abzusichern. Dies ist zum einen die gesetzliche Krankenversicherung, der die Mehrzahl der deutschen Arbeitnehmer angehört, da sie zur Pflichtversicherung gehört. Auf der anderen Seite gibt es aber auch die Private Krankenversicherung, die von privatrechtlichen Versicherungsunternehmen angeboten wird.
Im Rahmen der Privaten Krankenversicherung gibt es dabei sehr unterschiedliche Produkte, die sich im Preis sowie in der Leistung stark unterscheiden.

Die Krankenvollversicherung
Bei der Krankenvollversicherung handelt es sich um einen Versicherungsvertrag, der sämtliche Krankheitskosten vollständig absichert. Hierzu gehören nicht nur die Behandlungen beim ambulanten Arzt, sondern auch Behandlungen oder Operationen im Krankenhaus, die Übernahme notwendiger Medikamente und Heilmittel sowie die Behandlungen beim Zahnarzt. Jeder Versicherte kann bei der Privaten Krankenversicherung dabei selbst entscheiden, welche Leistungen diese bieten soll. Die Versicherungen bieten dabei sehr unterschiedliche Produkte, so dass die Auswahl für den Versicherten oft nicht leicht wird.
Die Preise der Krankenvollversicherung orientieren sich dabei am Alter sowie am Gesundheitszustand der versicherten Person. Da die Versicherungsunternehmen auf eine Gewinnerzielung ausgerichtet sind und Ertrag erzielen müssen, werden Antragsteller mit Vorerkrankungen häufig von der Versicherung ausgeschlossen oder müssen höhere Beiträge bezahlen. Durch die Verpflichtung zur anteiligen Kostenübernahme können Versicherte allerdings ihre Beitragslast senken. Auch bieten viele Unternehmen die Rückerstattung von Beiträgen, wenn die Versicherung innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nicht in Anspruch genommen wurde.
Neben der Krankenvollversicherung gibt es auch die Teilversicherung, bei der lediglich Teilbereiche abgesichert werden. Derartige Teilversicherungen werden häufig von Beamten genutzt, die durch ihren Dienstherren bereits teilweise abgesichert sind und ihre Leistungen durch die private Krankenversicherung erhöhen wollen.

Die Zusatzversicherungen
Auch Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung können die Vorteile der privaten Krankenversicherung nutzen. Dies ist durch Zusatzversicherungen möglich, die für unterschiedliche Bereiche abgeschlossen werden können. Sie gibt es sowohl für ambulante als auch für stationäre Behandlungen oder die Kostenerstattung von Zahnersatz. Da Preise und Leistungen sehr unterschiedlich sind, lohnt in jedem Fall ein Vergleich.

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Die Riester-Rente

Die gesetzliche Rente in Deutschland
In Deutschland gibt es bereits seit Jahrzehnten eine gesetzliche Rentenversicherung, die als Sozialversicherung besteht. Alle Arbeitnehmer sind dabei verpflichtet, Beiträge zu leisten, um später im Rentenalter eine monatliche Altersrente zu erhalten. Die gesetzliche Rente wird dabei im Umlageverfahren finanziert, die Beiträge, die aktuell von den Arbeitnehmern bezahlt werden, werden dabei sofort an die Rentner weitergereicht. Rücklagen werden so nicht gebildet.
Bereits seit Jahren ist dieses System jedoch in der Kritik, da die Rentenversicherung immer höhere Verluste erzielt. Nur dann, wenn Menschen privat vorsorgen, kann die Rentenlücke noch geschlossen werden.

Die Riester-Rente
Eine Möglichkeit für Arbeitnehmer und Versicherte der gesetzlichen Rentenversicherung, privat vorzusorgen, bietet die Riester-Rente. Sie ist bereits seit 2005 auf dem Markt und soll aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile die private Vorsorge in den Vordergrund rücken.
Kernstück der Riester-Rente sind die jährlichen Zulagen sowie die Steuervergünstigungen. Die Zulagen werden dabei in zwei Bereiche unterteilt. Dies ist zum einen die Grundförderung, die jeder Vertragsinhaber erhält, der mindestens vier Prozent seines Bruttoeinkommens in einen Riester-Vertrag investiert. Die Grundförderung liegt derzeit bei 154 Euro. Weiterhin erhalten Eltern noch eine Kinderzulage für alle Kinder, für die noch Kindergeld bezogen wird. Die Höhe der Kinderzulage beträgt 185 Euro für alle Kinder, die bis 2007 geboren wurden, für jüngere Kinder wurde die Förderung auf 300 Euro erhöht. Somit wurde die Förderung für junge Familien nochmals erhöht.
Neben der Zahlung von Zulagen können Vertragsinhaber aber auch steuerliche Vorteile geltend machen. So können die Beiträge zur Riester-Rente als Sonderausgaben angesetzt werden, um so die Steuerlast zu verringern. Dies ist im Rahmen der privaten Einkommenssteuererklärung möglich.

Die Riester-Produkte
Die Riester-Rente kann sehr unterschiedlich abgeschlossen werden. Sicherheitsorientierte Anleger können dabei auf Banksparpläne und klassische verzinsliche Rentenversicherungen zurückgreifen, deren Rendite schon bei Vertragsabschluss feststeht. Anleger hingegen, die ihre Chancen am Kapitalmarkt nutzen wollen, können fondsgebundene Rentenversicherungen oder Fondssparpläne abschließen. Eine garantierte Verzinsung gibt es hier allerdings nicht, die Rendite ist von der Entwicklung der zugrunde liegenden Fonds abhängig. Allerdings besteht die Sicherheit, dass zumindest die eingezahlten Beiträge sowie die Zulagen zu 100% geschützt sind.

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Die private Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung
In Deutschland gibt es ein umfangreiches Netz aus sozialer Absicherung, die auch die Absicherung bei Unfällen umfasst. Die gesetzliche Unfallversicherung ist dabei Teil der gesetzlichen Rentenversicherung und übernimmt Leistungen, wenn Arbeitnehmer, Schüler, Kinder oder Pflegepersonen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit verletzt werden oder einen Unfall erleiden. Die gesetzliche Unfallversicherung sichert dabei nicht nur Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten oder arbeitsbedingte Gefahren, sondern trägt auch die Kosten für Unfälle auf dem Weg zur Arbeit und zurück.
Die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung sind im Versicherungsfall sehr weitreichend, sie reichen von der Übernahme der Krankenbehandlung über die Zahlung von Verletztenrente bis hin zu Hinterbliebenenleistungen.

Die private Unfallversicherung
Obwohl die gesetzliche Unfallversicherung viele Leistungen übernimmt, ist sie im Regelfall nicht ausreichend, denn gerade Unfälle in der Freizeit oder zu Hause werden nicht abgedeckt. Statistiken zeigen jedoch, dass die Mehrzahl der Unfälle eben nicht bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin, sondern zu Hause geschieht.
Um auch in diesem Fall abgesichert zu sein, ist der Abschluss einer privaten Unfallversicherung notwendig. Ihr Preis richtet sich sowohl nach dem Alter als auch nach dem ausgeübten Beruf und eventuellen Hobbys. So gibt es für Menschen, die bestimmte Sportarten wie Tauchen oder Fallschirmspringen ausüben wollen, bestimmte Versicherungen, die auch diese Leistungen tragen.
Die private Unfallversicherung leistet somit bei allen Unfällen, egal ob zu Hause oder bei der Arbeit. In vielen Fällen ist der Schutz auch weltweit gegeben, so dass Versicherte auch im Urlaub auf die Leistungen der Unfallversicherung zurückgreifen können.
Die private Unfallversicherung übernimmt, ebenso wie die gesetzliche Versicherung, zum einen die Bezahlung der Krankheitskosten sowie der notwendigen Medikamente und setzt sich so für die Rehabilitation des Versicherten ein. Bei Invalidität wird eine monatliche Rente bezahlt. Je nach Wunsch können Versicherte auch eine Gliedertaxe vereinbaren, die dann gezahlt wird, wenn beispielsweise ein Arm oder ein Bein verletzt wurden. So kann die Versicherung ganz auf die individuellen Bedürfnisse abgeschlossen werden. Im Todesfall leistet die Versicherung entweder eine Hinterbliebenenrente oder einen Einmalbetrag.

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Die Berufsunfähigkeit Versicherung

Das Risiko der Berufsunfähigkeit
Die eigene Arbeitskraft ist wichtig, denn nur durch Arbeit kann Geld verdient und ein gewisser Lebensstandard aufrecht erhalten werden. Menschen, die aufgrund einer Krankheit ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen können, müssen oft mit hohen Einkommenseinbußen rechnen, die oft auch den sozialen Abstieg bedeuten.
Glaubt man Statistiken, werden derzeit etwa 25% aller Menschen vor dem Erreichen des Rentenalters berufsunfähig und können ihren einmal erlernten Beruf nicht mehr ausüben. Die Ursachen hierfür sind vielfältig, aber vor allem Erkrankungen des Skelettsystems sowie psychische Krankheiten sind die Ursache. Und da die Leistungserwartung am Arbeitsplatz immer höher wird, werden wohl noch mehr Menschen künftig berufsunfähig.

Die Notwendigkeit der privaten Absicherung Viele Menschen, die auf das Thema Berufsunfähigkeit angesprochen werden, tun dies mit dem Verweis auf die gesetzliche Absicherung ab. Zwar gibt es in Deutschland für den Fall einer Berufsunfähigkeit eine Absicherung, und zwar die gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Diese übernimmt jedoch nur einen Bruchteil des vorherigen Verdienstes, zudem müssen zahlreiche Einschränkungen und Vorschriften beachtet werden. So erhalten Menschen nur dann die volle Erwerbsminderungsrente, wenn sie weniger als drei Stunden pro Tag arbeiten können, und zwar egal, in welchem Beruf.
Es ist daher wichtig, privat vorzusorgen und eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Die meisten Versicherer verzichten dabei auf die abstrakte Verweisbarkeit und können ihre Versicherten somit nicht zwingen, einen anderen Job anzunehmen. Im Versicherungsfall wird dann eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente bezahlt, mit der der Lebensstandard gehalten und Kreditverträge bedient werden können.

Auf das Kleingedruckte achten
Private Berufsunfähigkeitsversicherungen werden mittlerweile von jeder Versicherung angeboten, die Konditionen unterscheiden sich jedoch erheblich. Wer einen entsprechenden Vertrag abschließen möchte, sollte beispielsweise auf den Verzicht auf die oben genannte Verweisbarkeit achten, auch sollte der Versicherte die freie Arztwahl nutzen können. Weiterhin ist es wichtig, dass die Versicherung bei verspäteter Meldung auch rückwirkend bezahlt, und zwar bereits dann, wenn der Arzt eine sechsmonatige Berufsunfähigkeit prognostiziert.

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Die private Pflegeversicherung

Die gesetzliche Pflegeversicherung
Die Menschen in Deutschland werden immer älter, was natürlich auf die verbesserten Lebensumstände sowie die erstklassige medizinische Versorgung zurückzuführen ist. Aufgrund der Erhöhung des Lebensalters werden aber auch immer mehr Menschen im Alter pflegebedürftig, denn schon die Zahl der Demenzkranken steigt von Jahr zu Jahr stark an.
Um die Kosten der Pflege bezahlen zu können, wurde vor einigen Jahren die gesetzliche Pflegeversicherung eingeführt, die seither zu den Pflichtversicherungen gehört. Die beteiligt sich an der Finanzierung der Pflege für Bedürftige, übernimmt Pflegehilfsmittel und übernimmt die Kosten für die ambulante oder stationäre Pflege.
Da die Kosten für die Pflege jedoch in den letzten Jahren explodiert sind, kommt die Pflegeversicherung zunehmend in finanzielle Schwierigkeiten.

Die private Pflegeversicherung
Um im Alter auch im Pflegefall gut abgesichert zu sein, bieten viele Versicherungsunternehmen private Pflegeversicherungen an. Diese Versicherungen können privat abgeschlossen werden, ihr Preis richtet sich nach dem aktuellen Alter. Somit können sich jüngere Menschen natürlich deutlich günstiger versichern als Ältere.
Der Grund für den Abschluss einer privaten Pflegeversicherung ist, dass die gesetzliche Pflegeversicherung ihre Leistungen zunehmen rationieren muss. So werden für ambulante oder stationäre Pflege lediglich Grundbeträge bezahlt, die sich nach der Pflegestufe richten. Diese Grundbeträge sind jedoch meist nicht ausreichend, um die tatsächlich anfallenden Kosten der Pflege zu finanzieren. Sofern die staatlichen Leistungen nicht ausreichen, müssen Betroffene eigenes Vermögen einsetzen, unter Umständen müssen sogar die Kinder für die Finanzierung einspringen. Eine private Versicherung hingegen gleicht diese Kosten aus und ermöglicht es Betroffenen und Angehören so, eine optimale Pflege zu gewährleisten.

Unterschiedliche Versicherungen
Im Rahmen der privaten Pflegeversicherung gibt es unterschiedliche Produkte. Dies ist zum einen die Pflegetagegeldversicherung, die pro Tag einen bestimmten Betrag sicherstellt. Dieser kann dann, je nach Wunsch, entweder in die ambulante oder die stationäre Pflege investiert werden, selbst die Bezahlung naher Angehöriger ist so möglich. Auf der anderen Seite gibt es die Pflegekostenversicherung, die die Differenz der gesetzlichen Zahlungen für die stationäre Pflege trägt.

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Die Lebensversicherung

Die Risikolebensversicherung
Um die Familie oder Hinterbliebene im Todesfall optimal abzusichern, ist eine Lebensversicherung heute enorm wichtig. Die Versicherung überweist den im Versicherungsvertrag benannten Personen dann eine festgesetzte Summe, mit der die Hinterbliebenen dann die Kosten der Beerdigung abdecken und ihren eigenen Lebensunterhalt finanzieren können. Gerade dann, wenn Familie Kredite aufnehmen oder andere Verpflichtungen eingehen, ist eine Lebensversicherung unumgänglich.
Die Risikolebensversicherung ist dabei, wie der Name schon sagt, eine Risikoversicherung. Sie leistet nur im Versicherungsfall, sollte der Versicherte den Ablauf des Vertrages hingegen erleben, werden keine Leistungen fällig. Diese Versicherungen werden gern als Kreditabsicherung genutzt, in diesen Fällen können sie sogar mit sinkender Versicherungssumme abgeschlossen werden. Sowohl die Zahlung der Versicherung als auch die Beiträge reduzieren sich dann in dem Maße, in dem der Kredit vom Kreditnehmer getilgt wird. Auf Wunsch kann die Risikolebensversicherung auch auf verbundene Leben abgeschlossen werden. Versicherungsnehmer kann in diesem Fall beispielsweise ein Ehepaar sein. Leistungen aus der Versicherung werden dann fällig, wenn einer der versicherten Personen verstirbt.

Die Kapitallebensversicherung
Neben der Risikolebensversicherung gibt es auch die Kapitallebensversicherung. Sie verbindet die Risikolebensversicherung mit einem Sparplan und leistet somit auch bei Vertragsablauf. Die Summe, die bei Vertragsablauf ausgezahlt wird, ist dabei abhängig von der jeweiligen Anlageform. Diese kann zum einen verzinslich gewählt werden. Anleger erhalten dabei einen Garantiezins von derzeit 2,25% p.a. sowie die von der Versicherung erwirtschafteten Überschussanteile, mindestens jedoch die abgeschlossene Versicherungssumme. Auf der anderen Seite werden immer häufiger auch fondsgebundene Lebensversicherungen angeboten, bei denen das Geld in Investmentfonds investiert wird. Die Rendite dieser Anlagen kann vorher jedoch nicht bestimmt werden, denn sie ist abhängig von der Lage an den Kapitalmärkten, auch eine garantierte Ablaufleistung gibt es in diesem Fall nicht. Mit einer Kapitallebensversicherung ist es somit möglich, das eigene Todesfallrisiko sowie die Altersvorsorge zu kombinieren. Auf Wunsch kann das angesammelte Kapital dann im Alter in einer Summe oder als monatliche Rente ausgezahlt werden.

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Die Englische Lebensversicherung

Beliebte Lebensversicherungen
Die Mehrzahl der Vorsorgeversicherungen in Deutschland sind Lebensversicherungen. Sie garantieren den Versicherten, dass ihre Angehörigen im Todesfall ausreichend finanziell abgesichert sind und sich somit zumindest um Geld keine Sorgen machen müssen.
Vielfach wird dabei eine Kapitallebensversicherung abgeschlossen, die auch bei Erleben des Versicherungsablaufs eine Kapitalzahlung und somit eine gesicherte Rente garantiert. Da deutsche Lebensversicherungen jedoch nur mäßige Renditen gewährleisten, sind Anleger immer wieder auf der Suche nach Alternativen. Eine dieser Alternativen ist die Englische Lebensversicherung, die auch in Deutschland immer häufiger abgeschlossen wird.

Die Englische Lebensversicherung
Die Englische Lebensversicherung, die auch als britische Lebensversicherung bezeichnet wird, hat ihren Ursprung, wie der Name schon vermuten lässt, in England. Noch heute hat die Mehrzahl der Versicherungsunternehmen, die diese Versicherungsform anbietet, ihren Sitz in Großbritannien.
Die Englische Lebensversicherung unterscheidet sich von der deutschen Lebensversicherung in erster Linie in der jeweiligen Anlageform. Da deutsche Lebensversicherungsunternehmen durch die Finanzaufsicht stark reglementiert sind, können sie nur einen geringen Anteil ihrer Gelder in Aktien anlegen. Der größere Teil hingegen muss in Festgelder sowie Immobilien oder andere sichere Geldanlagen investiert werden, um den Anlegern die garantierte Mindestverzinsung von aktuell 2,25% p.a. bieten zu können.
In Großbritannien hingegen ist es den Versicherungen weitgehend frei, in welche Kapitalprodukte sie investieren. Somit ist es möglich, die Aktienquote bei guter Börsenlage auf 70% zu erhöhen und so natürlich die Rendite der Versicherung ebenfalls zu steigern. Guten Versicherungen war es in der Vergangenheit so möglich, ihren Anlegern Renditen von bis zu 10% pro Jahr zu gewährleisten.

Die Sicherheit der Englischen Lebensversicherungen Obwohl die Englischen Versicherungsunternehmen in ihren Anlagen weitgehend frei sind, müssen sie doch gewisse Voraussetzungen bei ihrer Anlage erfüllen. Dabei werden sie ebenso wie die deutschen Unternehmen von der Finanzaufsicht überprüft.
Um die Sicherheit der Kundengelder zu gewährleisten, nutzen die Versicherung zudem ein ganz spezielles Glättungsverfahren, das als Smooting bezeichnet wird. Hierbei werden in Jahren mit hohen Erträgen Rückstellungen gebildet, die dann in Verlustjahren ausgezahlt werden können. So sichert die Englische Lebensversicherung trotz Turbulenzen am Aktienmarkt eine relativ gleich bleibende Rendite.

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Die Rechtsschutzversicherung

Die Notwendigkeit der Rechtsschutzversicherung Gerichte werden immer häufiger angerufen, um Streitigkeiten im privaten oder beruflichen Umfeld zu schlichten. Die Gründe für diese Auseinandersetzungen sind vielfältig, oftmals sind sie aber darin begründet, dass Menschen kaum noch aufeinander zugehen und über Probleme reden können.
Egal, aus welchen Gründen ein Rechtsstreit droht, in jedem Fall ist es notwendig, einen Anwalt zu Hilfe zu nehmen und die Gerichtskosten zu tragen. Je nachdem, wie hoch der Streitwert festgelegt wird, werden dann die Kosten bemessen, die leicht einige Tausend Euro betragen können. Diese Kosten werden in der Regel von der verlierenden Seite übernommen.
Aufgrund der hohen Kosten sowie des Risikos, einen Rechtsstreit zu verlieren, verzichten viele Menschen darauf, ihr eigenes Recht durchzusetzen. Eine private Rechtsschutzversicherung kann dabei helfen, denn die Versicherung übernimmt nicht nur die Anwaltskosten, sondern sie trägt auch die Gerichtskosten sowie die eventuell notwendigen Kosten für Zeugen und Sachverständige.

Die Arten der Rechtsschutzversicherung
Die in Deutschland am häufigsten genutzte Rechtsschutzversicherung ist die Verkehrsrechtsschutzversicherung. Sie tritt immer dann ein, wenn ein Rechtsstreit im Verkehrsrecht entschieden werden muss. Der Versicherte ist dabei sowohl aus Auto- wie auch als Radfahrer und sogar als Fußgänger abgesichert. Droht ein Rechtsstreit, wird die Versicherung dann die jeweils anfallenden Kosten übernehmen.
Neben der Verkehrsrechtsschutzversicherung wird aber auch die Privatrechtsschutzversicherung immer wichtig. Sie trägt die Kosten für Rechtsstreitigkeiten im privaten Bereich, zum Beispiel bei Streitigkeiten mit dem Nachbarn. Ebenfalls wichtig ist die Arbeitsrechtsschutzversicherung, die bei ungerechtfertigten Kündigungen oder anderen Auseinandersetzungen mit dem Arbeitgeber einspringt.
Um für die jeweiligen Bedürfnisse optimal abgesichert zu sein, können die einzelnen Versicherungen frei kombiniert werden. Mitunter gibt es aber auch Kombinationspakete zu günstigeren Preisen.

Wichtige Vertragsmerkmale
Vor einem Abschluss einer Versicherung sollte man einen Rechtsschutzversicherung Test durchführenn, dabei gilt darauf zu achten, dass die Versicherungen meist nicht sofort nach Unterschrift des Vertrages leisten, sondern erst nach Ablauf einer Wartezeit von drei Monaten. So soll verhindert werden, dass Versicherungen erst bei Vorliegen eines Rechtsfalls abgeschlossen werden.
Ebenfalls wichtig ist die freie Wahl des Anwalts, denn einige Versicherungen wollen ihren Versicherten den Anwalt zuteilen. Dies ist jedoch nicht immer vorteilhaft, denn fremde Anwälte kennen weder den Mandanten noch den jeweiligen Fall.

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Die Hausratversicherung

In einem Haus befinden sich meist zahlreiche Gegenstände wie Möbel, Kleidungsstücke oder Geschirr, die einen hohen Wert aufweisen. Werden diese Gegenstände beschädigt, etwa durch Feuer, Leitungswasser oder Einbruch, kann der Schaden leicht mehrere Tausend Euro betragen. Je nachdem, wie große eine Wohnung ist, können die Schäden sogar noch höher ausfallen.
Um im Schadensfall abgesichert zu sein, bieten die Versicherungsunternehmen Hausratversicherungen an, die jeder Wohnungsbesitzer nutzen sollte. Die Kosten derartiger Versicherungen sind sehr gering, die Leistungen der Versicherungen sind jedoch ebenfalls sehr unterschiedlich. So sind nur bei wenigen Versicherungen Glasschäden inbegriffen, auch die Absicherung von Fahrrädern ist nicht in jedem Fall enthalten. Eine genaue Prüfung der eigenen Bedürfnisse sowie der jeweiligen Konditionen ist daher enorm wichtig.

Der Unterversicherungsverzicht
Die Hausratversicherung ist eine Sachversicherung, die die Schäden im Versicherungsfall nach deren Höhe erstattet. Dabei ist es jedoch wichtig, dass der Versicherungsnehmer den Wert seiner Möbel, seiner Kleidungstücke sowie des übrigen Hausrates gut einschätzen kann.
Vielfach wird die Versicherungssumme jedoch zu gering angesetzt, um Kosten zu sparen. Im Schadensfall werden so jedoch nicht alle Kosten durch die Versicherung gedeckt werden können, der Versicherungsnehmer bleibt auf den übrigen Kosten allein sitzen. Zudem nutzen einige Versicherungen die Unterversicherungsklausel. Wurde eine Wohnung zu niedrig versichert, wird die Versicherung nicht alle entstehenden Kosten ersetzen, sondern nur einen gewissen Teil hiervon. Der Schaden für den Versicherungsnehmer ist somit noch größer.
Um die Tatsache der Unterversicherung auszuschließen, bieten die Versicherungen den Unterversicherungsverzicht. Versicherungsnehmer haben hier die Möglichkeit, die Höhe der Versicherungssumme anhand ihrer Quadratmeterzahl berechnen zu lassen. Sollte die Versicherungssumme trotz dessen zu niedrig sein, verzichtet die Versicherung auf die oben genannte Vorgehensweise und wird auch bei höheren Leistungen die Kosten vollständig übernehmen. Es ist daher zu empfehlen, die Versicherungssumme nach der Quadratmeterzahl der Wohnung bzw. des Hauses ermitteln zu lassen.

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Die Haftpflichtversicherung

Die Regelung im Haftpflichtfall
Nicht selten geschieht es, dass einmal ein Missgeschick oder ein Unfall geschieht, durch den andere Personen oder Wertgegenstände verletzt oder beschädigt werden. In Deutschland gilt dabei nach dem BGB die Regelung, dass der Verursacher dieser Schäden auch für deren Begleichung verantwortlich ist.
Im Fall einer beschädigten Vase wird sich der Anspruch des Geschädigten dabei sicherlich in Grenzen halten. Sollte jedoch einmal eine Person beschädigt werden, die im Anschluss an einen Unfall als Invalide arbeitsunfähig ist, können die Kosten schnell explodieren und mehrere Millionen Euro betragen.

Haftpflichtversicherung im privaten Umfeld Um diese Risiken auszuschließen, wird jedem Menschen eine private Haftpflichtversicherung empfohlen. Diese ist oft für weniger als 50 Euro pro Jahr abzuschließen, sichert aber enorm hohe Beträge. So liegen die Versicherungssummen der meisten Verträge bei mehreren Millionen Euro, die sowohl für Personen- als auch für Sachschäden angewandt werden können.
Neben der privaten Haftpflichtversicherung, die alle Schäden im privaten Bereich absichert, ist aber auch die Kfz-Haftpflichtversicherung wichtig, denn auch im Straßenverkehr können zahlreiche Unfälle entstehen. Aufgrund dessen ist die Kfz-Haftpflichtversicherung sogar in Deutschland eine Pflichtversicherung, ohne die ein Fahrzeug nicht betrieben werden darf. Die Zulassungsstellen lassen sich dabei vor Zulassung des Fahrzeugs die entsprechende Versicherung nachweisen.
Doch nicht nur der Versicherungsnehmer selbst, auch dessen Haustier kann einen Haftpflichtschaden verursachen. Gerade dann, wenn es sich um größere Tiere wie Hunde oder Pferde handelt, können die Schäden schnell einige Hunderttausend Euro betragen. Um auch in diesem Fall abgesichert zu sein, bieten die Versicherungsunternehmen spezielle Tierhalterhaftpflichtversicherungen zu günstigen Preisen an.

Haftpflichtversicherungen im beruflichen Umfeld Viele Schäden, die entstehen, werden nicht im privaten, sondern im beruflichen Umfeld verursacht. So fällt beispielsweise einem Dachdecker eine Dachschindel herunter und verletzt Passanten oder Fahrzeuge. Auch Architekten und Bauleiter können für enorme Schäden verantwortlich sein. Damit diese Schäden abgedeckt werden und die Betroffenen auf die Regulierung vertrauen können, gibt es bestimmte Berufshaftpflicht Versicherungen, die in einigen Berufen sogar vorgeschrieben sind.

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